
A mysterious
city, the discovery of nearly-toucheable magic, stare through the mysts of
prague and watch the legends coming alive!
(soon I will add some more pictures)

Das güldene Gässchen (Zlatá
ulicka)
Da liegt es nun vor uns, das verschlafene Gässchen auf der Prager Burg
und so bleibt es auch. Kein Fensterladen geht mehr um Mitternacht, kein Kerzenschein
hinter den kleinen Fenstern erwacht - eine unheimliche Stille, Häuser
ohne Menschen. Das Gässchen ist von Bewohnern gesäubert, ein Freilichtmuseum,
in dem man die Vergangenheit konserviert; Deckel drüber, Finger weg,
Menschen raus. Das sieht niedlich aus und ist auch sehr sauber. Nur wo sollen
die Kafkas von heute wohnen? Sie sind fort... nur ihr Träume blieben
dort.

Die Alte Schloss-Stiege (Staré zámecké
schody) schlängelt sich nächtens verlassen den Hügel zur Burg
hinauf. Kaum einer wagt den Weg nach Mitternacht, wenn die Wächter das
Burgtor verschließen, wie einst im Mittelalter. Die Stufen führen
dann hinab - nicht mehr hinauf - hinab in eine Stadt, die in der Stille leise
ausatmet, was sich vor dem Tage verborgen hielt.

Der schönste Friedhof in Prag - der Olsanské hrbitovy
ˆ kennt noch keine Touristen und keine Schließzeiten (offiziell schon,
aber wer kümmert sich darum?). Diese prächtige Allee mit ihren halb
verfallenen Mausoleen stammt aus der K.u.K. Monarchie. Anders als auf den
Friedhöfen in Paris oder London wurde hier nie etwas in Stand gesetzt
und anders als in Deutschland oder Belgien hat man keine Grüfte eingeebnet,
um für genormte DIN-Gräber Platz zu schaffen.



